Montag, 8. Mai 2017

schwieriger Umgang mit dem anderen Elternteil

Hallo ich grüße dich herzlich, meine Name ist Daniela Christ.
Wenn du das erste Mal in meinem Blog liest, hier ein paar Infos für dich: seit 26 Jahre erziehe ich meine 4 Kinder, seit 14 Jahren alleine, zu dem ich mich bewusst entschieden habe. Mittlerweile sind drei meiner Kinder erwachsen, die Jüngste ist 7 Jahre alt. Meine älteste Tochter hat eine Behinderung, seit ihrem 6.Lebensjahr durch eine Erkrankung. 

Die jüngste Tochter ziehe ich seit ihrer Geburt alleine groß, denn seit 7 Jahren gibt es keine gemeinsame respektvolle Dialogebene seitens des Vaters, der findet, das die Mutter alle Aufgaben für das gemeinsame Kind zu erfüllen hat, wie Kleidung kaufen, Kindergeburtstage feiern, und die Kleine nach dem Vater - Wochenende nach Hause kommt, frustiert erzählt, das Papa arbeiten musste, in der Zeit in der sie bei ihm ist, oder sie erzählt, das sie am Sonntag nur gefrühstückt haben. 

Das Bedürfnis meiner Jüngsten seitens ihres Vaters wird wenig erfüllt, weder das Bedürfnis nach gemeinsam verbrachter Zeit, noch nach geregelten Essenzeiten. Wenn beide einen Film zusammen ansehen, schläft der Vater ein...

Die letzten Jahre waren geprägt von Gesprächen beim Jugendamt, die dass einzige Ergebnis brachten, dass meine Jüngste geregelt zu ihrem Vater geht.  Davor war es üblich, das er immer wieder 6 Wochen keinen Umgang zu seinem Kind hatte - ohne je zu Begründen weshalb...

Je älter sie wird, je mehr fällt ihr auf, was ihr im Umgang fehlt, bzw. was unerfüllt bleibt.

Ein Mann, der als er Vater wurde die schönsten Versprechungen machte, wie er für sein Kind da sein wird...., der allen erzählen kann, wie wunderbar er für sein Kind sorgt - nur das dies leider mit dem realen Leben seiner Tochter sehr wenig zu tun hat. Er ist weit über 50 Jahre alt, hat schon einige Persönlichkeitsseminare und Ausbildungen gemacht und setzt davon wenig um.

Mich fordert es hier, soweit es mir möglich ist, neutral zu bleiben. 

Viel mehr heisst die stimmige Lösung für mich zu akzeptieren was mit dem Vater nicht möglich ist: 
  • das sind respektvolle Gespräche über Abstimmungen der Umgangstage
  • Dialoge über die Bedürfnisse seines Kindes, wenn sie bei ihm ist und
  • was ein Kind braucht, wenn sie beim anderen Elternteil ist.
  • ehrliche Dialoge, ohne den anderen durch Belügen zu täuschen

Das Geschenk an der Situation für mich ist es, mich immer wieder selbst zu hinterfragen, wenn der andere - und dabei ist es egal ob es ein anderer Elternteil, ein Familienmitglied, ein Arbeitskollege, oder.... ist - sich auf seine Weise verhält, in wie fern ich auf sein Verhalten eingehe, ich mich auf seine Strategien einlasse, in dem ich sie mit mache, in dem ich auf Dialoge einsteige oder in wie fern ich mich auf sein Verhalten distanziere und bei mir bleibe, Dialoge bleiben lasse, wenn diese zu keinem Ergebnis führen.

Darunter verstehe ich konkret: am kommenden WE ist Muttertag, meine Jüngste hat ein Vater - Kind - WE, bei dem der Vater nicht bereit ist, sein Kind einen Tag früher nach Hause zu bringen. 
Sein Argument ist: es ist einem Vater nicht zuzumuten, das seine Zeit reduziert wird - das würde, (laut dem Vater) in der Umgangsregelung stehen....

Unternommen habe ich mehrfach, weil meine Jüngste sich sehr auf den Muttertag freut, mit ihm zu klären, das die Kleine am Muttertag bei mir sein kann. 
Der Vater stellt sich stur. 

Die Lösung für meine Jüngste und mich ist es - wir freuen uns auf Montag und das wir da gemeinsam Muttertag miteinander feiern und nicht frustriert sind, wenn sich ein anderer stur stellt und quer legt. 

Häufig erlebe ich in Konfliktsituationen von getrennt lebenden Eltern, das vergessen wird von demjenigen bei dem die Kinder leben, das die betroffene Person anerkennen kann für sich selbst, wie wertvoll sie für das eigene Kind ist und anzuerkennen, wie viel man selbst gutes für das Kind umsetzt und wie wichtig es ist, egal wie sich ein anderer verhält, sein Kind zu stärken. 

In diesem Sinne wünsche ich dir, bleib einfach achtsam mit dir und deinem Kind, bis bald.












 


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