Montag, 25. Juli 2016

5 Tipps die Erleichterung bringen im Umgang mit dem anderen Elternteil

Hallo, ich grüße dich herzlich. Mein Name ist Daniela Christ, ich bin Expertin in achtsamen Kommunikation mit dem anderen Elternteil und schule Menschen dabei, herauszufinden, wie ein achtsamer Umgang statt finden kann, mit dem getrennt lebenden Elternteil. 
 
Ich lebe mit drei meiner 4 Kinder am Fuße des Schwarzwalds und freue mich, das du in meinem Blog liest. 

Wie häufig kommt es bei dir vor, das du deutlich spürst, wie es in dir rumort, wenn der andere Elternteil sein Kind wieder in deine Obhut gegeben hat, oder wenn bevor steht, dass euer gemeinsames Kind für ein paar Tage zu dem anderen Elternteil zu Besuch geht.

Dann stelle ich dir in meinem heutigen Beitrag 5 Tipps die Erleichterungen bringen vor, die helfen, die Kommunikation mit dem anderen Elternteil wesentlich zu entspannen und aus den Anspannungen und Streitereien langfristig auszusteigen und damit für mehr eigene Gesundheit, Entspannung und Harmonie zu sorgen:

1. Klar vereinbarte Absprachen, an die beide Elternteile sich halten
Wenn mein Kind beispielsweise um 12 Uhr abgeholt wird, entspannt es den Umgang, wenn ich darauf achte, dass mein Kind gerichtet ist und abholbereit ist. 
Wichtig finde ich in der Zeit auch, wie schön, angenehm ihr beiden die gemeinsame Zeit miteinander gestalten und verbringen wollt.


2. Bevor mein Kind zum anderen Elternteil geht, klare Absprachen: 
was genau erwartet der andere und was davon bin ich bereit davon zu erfüllen. 
Wenn mein Kind z.B. am Sonntag für 1 Woche zum anderen Elternteil abgeholt wird, kann ich fünf Tage vorher den anderen Elternteil fragen, oder ihm eine Email schreiben, was er konkret erwartet, was sein Kind mitnehmen soll, damit es dem gemeinsamen Kind in der Zeit gut geht, mit der Bitte bis Donnerstag davor eine Rückmeldung zu geben. 

3. Klarheit wozu ich bereit bin
Wenn ich beispielsweise ein Elternteil bin, der jedes Mal Kleidung, Kindersitz, Fahrrad, Laufrad, Roller.... mit zum anderen Elternteil mitgibt, es aber für mich nicht stimmig ist, dann liegt es in meiner Verantwortung, dies klar und friedlich zu kommunizieren. 
Bei der Kommunikation ist es ratsam immer in der Ich - Botschaft zu kommunizieren und die Du - Botschaften einfach bleiben zu lassen, da diese für Zündstoff sorgen. 

4. Was brauche ich, was sind meine Bedürfnisse im Umgang nach der Trennung
Was brauche ich? - ist für mich die zentrale Frage, wenn es darum geht, mich selbst zu klären, wie ich für mich gut, achtsam, friedvoll sorgen kann. Denn gerade im Umgang mit dem anderen Elternteil gab es während der Trennungsphase, oder auch bei manchen noch Jahre danach so viel Stress und Konflikte, ungelöste Auseinandersetzungen, das es sehr sehr sehr wichtig ist, gut für sich zu selbst zu sorgen. 

5. Abschließen mit der Vergangenheit und das jeden Tag
Alles was in der Vergangenheit geschehen ist, kann ich nicht rückgängig machen, auch wenn es erst am letzten Besuchswochenende statt gefunden hat. 
Wofür ich jedoch sorgen kann, ist mir eine klare Vorstellung davon zu machen, wie ich es zukünftig möchte und dies bei jedem Mal Stück für Stück umzusetzen. 

Jedes Mal in der Wunde, in dem Ärger sich aufhalten, darüber grübeln hilft langfristig nicht in die Entspannung mit dir zu kommen.

Worum es mir geht, ist, akzeptiere, das du alleine mit deinem Kind bist, das du eine von 1,9 Millionen bist - also damit schon mal nicht alleine und dann, schaue darauf, was dir wirklich Erleichterung bringt im Umgang mit dir, mit deinem Kind (nicht in dem du dein Kind den ganzen Tag vor TV setzt) und im Umgang mit dem anderen Elternteil.

In diesem Sinne wünsche ich dir heute einen wundervollen Tag und 

bleib einfach achtsam mit dir 



 







  

 



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