Samstag, 15. November 2014

Staunen anderer

Immer wieder wenn ich mit anderen Menschen die meinen familiären Background nicht kennen ins Gespräch komme und mein Gesprächspartner erfährt, das ich meine Kinder alleine große ziehe, meine Älteste eine Behinderung hat, kommt sofort die Bemerkung, dann würde ich ja nicht mehr arbeiten, bei dem Vielen das ich ja alleine mit den Kindern schon manage. 

Mit Herzblut erziehe ich meine Kids, kümmere mich um den Haushalt und habe schon sehr früh gespürt, das mich das alleine nicht erfüllt, so habe ich in den letzten 10 Jahren sehr vieles zu meiner persönlichen Weiterbildung getan, in dem ich sehr viele Bücher gelesen und das Gelesene umgesetzt habe. 

Dann stolperte ich vor 5 Jahren über einen Homekurs, den man 30 Tage hört und die Lektionen bearbeitet. Diesen Kurs habe ich in dem Jahr - trotz Kleinkind dreimal gemacht, weil er mich mit jedem Hören weiter gebracht habt, was ich wirklich will.

Meine Tageszeit ist klar strukturiert, weil es Zeiten gibt, in denen ich mit meinen Kindern Zeit verbringe, ebenso brauche ich Zeit für mich und meine Ideen, die mir permanent im Kopf umher spuken.

So habe ich mich 2 Jahre lang intensiv einer Coaching Ausbildung gewidmet, habe mich eingearbeitet in das Thema Bloggen, Podcast selbst erstellen, dazwischen kläre ich Konflikte mit Landratsämtern, Krankenkassen, wenn es um meine Belange oder die Belange meiner Kids geht. 
Drei Monate habe ich Zeit investiert, darin, das meine eine meiner Töchter einen Ausbildungsplatz erhält, den sie sich wünscht.  

Seit Sommer diesen Jahres arbeite ich und wieder spüre ich nicht vollständige Erfüllung, obwohl mein Arbeitsplatz ein totales Geschenk ist, da ich innerhalb einer Firma meinen ganz eigenen Arbeitsbereich habe und ich diesen eigenständig erledige in Absprache mit meinem Chef.

Mehrfach werde ich gefragt, woher ich diese Kraft, Energie, Ausdauer und Gelassenheit nehme, für alles was mich um treibt.

Schon kurz nach der Trennung des Vaters war mir einfach total klar, das ich mich wirklich darum kümmern muss, das ich mich gut versorge, bevor ich mit all dem ausbrenne und dann für niemanden mehr wirklich da sein kann.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, das Mütter sich einfach um alle und alles kümmern, aber sich oftmals vergessen, sich gut um sich selbst zu kümmern.

Es gab in den Anfangszeiten meines Alleinerziehenden Daseins Momente in denen ich mich an Grenzen spürte, kurz vor dem Burnout.

Wichtig bei all dem was mich beschäftigt ist, mich gedanklich nicht im Kreis zu drehen, mit Fragen die mich nicht weiter bringen, mit mir selbst ein Mentaltraining zu machen, gelassen zu bleiben, egal was gerade steppt, mich selbst immer wieder zu klären, was ich wirklich will und wer oder was mir gut tut. 


 

 



    



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