Montag, 11. August 2014

Auch ein Teil vom Leben als Alleinerziehende mit behindertem Kind...

Seit langer Zeit mal wieder fühle ich mich einfach nur müde, ausgelaugt, platt und wütend über die Krankenkasse, die ja im Krankheits- und Behindertenfall für den Patienten und Behinderten da sein sollte, was ich aber leider, seit meine Tochter wieder zu Hause lebt, nicht miterlebe, sondern das krasse Gegenteil: andauernde Diskussionen darüber, ob z.B. der Dusch - Umbau jetzt notwendig ist, oder nicht, weil meine Tochter ein Handicap hat und aus meiner Sicht, die Dusche umgebaut werden soll.
Bisher habe ich alles alleine durchgekämpft und spüre, das ich einfach mürbe bin, alles Auszugdiskutieren, zumal ich erlebt habe, das meine Tochter alles genehmigt bekam, als sie in einem Internat lebte unter der Woche und seit drei Jahren alles wieder abgelehnt wird, seit sie wieder zu Hause lebt.



Können Mitarbeiter einer Krankenkasse sich eigentlich vorstellen, das eine alleinerziehende Mutter auch noch andere Regelungen zu erledigen hat, sich um die anderen 3 Kinder kümmern muss, sich vor allem der Kleinsten widmen, die gerade mal 5 Jahre alt ist, als z.B. ein halbes Jahr auf die Antwort von einem Widerspruch zu warten? 

Was das Fass mit der Pflegekasse zum überlaufen brachte, war die Tatsache, das ich ohne informiert zu werden, einfach seit 4 Monaten kein Pflegegeld mehr erhalte. 
Ist es die Aufgabe des pflegenden Angehörigen, da andauernd den Kontostand zu kontrollieren und hinterher rennen zu müssen, oder darf das einfach mal reibungslos ablaufen?

Reibungslos und Krankenkasse, das war solange meine Tochter im Internat lebte, wo genau liegt aber hier der Unterschied? 

Zerrissen fühle ich mich, permanent gefordert, alles im Blick zu behalten und den Kindern nicht gerecht zu werden, weil ich diese ständigen Kämpfe ausfechten muss - ja mittlerweile sind es Kämpfe, da ich ja für alles mindestens 10 verschieden triftige Gründe nennen muss und es dann doch noch abgelehnt wird. 

Genau in solche Momenten frage ich mich, in was für einem Land ich eigentlich lebe, der sich Sozialstaat nennt, in dem Gifte in Lebensmitteln sind, wie Aspartam in Kaugummis, oder Zucker in Müsli und in vielen Fertiggerichten, der dort gar nichts zu suchen hat, oder Ärzte einem nur noch Antibiotika verschreiben und impfen, aber nicht mehr interessiert daran sind, an der Heilung......

Ja auch das ist Alltag einer Alleinerziehenden, die ab und zu an ihre eigenen Grenzen stösst und dann nur pure Erschöpfung spürt.

Eine Weile habe ich in einem Forum geschrieben, in dem es eine Abkotzbox gab, man durfte sich allen Frust von der Seele schreiben und das Geschriebene wurde nicht kommentiert, so die Forumsregel.
Vielleicht führe ich das regelmäßig in meinem Blog ein, mal sehen ;) 

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