Sonntag, 9. Juni 2013

Institutionen oder Behörden

Letzte Woche hatte ich ein Erlebnis mit einer Institution.
Es ging konkret darum, das ein Termin vereinbart wurde für meine Tochter um die Pflegestufe zu überprüfen.
In dem Schreiben wurde angekündigt, das in einem Zeitraum von 6 Stunden ein Arzt vorbei kommen würde. 
Das Fragwürdige daran ist, ich bekomme den Termin angekündigt, ich selbst kann diesen Termin bei dem es um Mitglieder meiner Familie geht noch nicht einmal selbst auswählen...
Schon alleine das finde ich sehr fragwürdig, da ich niemanden kenne, der es sich heutzutage einrichten kann, 6 Stunden zu Hause anwesend zu sein.
Einen Tag davor hat man dann die Möglichkeit, dort beim Sekretariat anzurufen und den genaueren Zeitrahmen in Erfahrung zu bringen, was konkret heißt, das es immer noch ein Zeitraum von 2 Stunden ist, bei denen erwartet wird, das sowohl der zu Pflegende wie auch der Angehörige zu Hause sind. 

Wir sind 5 Personen zu Hause, davon hat meine älteste Tochter eine körperliche Behinderung und die Kleinste ist 4 Jahre alt. 

Konkret hieß das an diesem Tag, das der Termin zwischen 7.30 Uhr und 9.30 Uhr angekündigt war und ich um 11 Uhr einen weiteren Arzttermin mit der Kleinsten hatte.

Damit alles reibungslos ablaufen konnte, telefonierte ich mehrfach mit dem Sekretariat ein paar Tage davor, mir wurde zugesichert, das der Arzt kommen würde. An diesem Morgen nun warteten wir vergebens, ich musste schließlich außer Haus, wegen des anderen Termins und informierte pflichtbewusst das Sekretariat.  

Was mich konkret verärgerte an der ganzen Situation ist, das in unserer heutigen Zeit viele anpassungsfähig sein müssen und flexibel, das viele Firmen sich darauf heute richtig gut eingestellt haben - aber es gibt immer noch Behörden und Institutionen die nach einem alten Schema arbeiten, die sich weder anpassen noch flexibel auf die neue Zeit einstellen...und das stelle ich sehr in Frage.


 

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